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Am 18. November 1932 wurde das Volksstück KASIMIR UND KAROLINE von Ödön von Horvath im Leipziger Schauspielhaus uraufgeführt.

Ödön von Horvaths Leben nimmt ein ungewöhnliches Ende, das Klaus Lintemeier auf paris-magie.de wie folgt beschreibt: "... Paris, 1. Juni 1938 ... Gegen Mittag trifft er sich wie verabredet mit dem Regisseur Robert Siodmak und dessen Frau auf den Champs-Élysées im Café Marignan. Sie besprechen die mögliche Verfilmung seines Romans «Jugend ohne Gott». Angesichts des aufziehenden Gewitters bietet Frau Siodmak Horvath an, ihn mit dem Wagen zu seinem Hotel zu bringen. Doch Horvath, dem der Gedanke an eine Autofahrt Unbehagen bereitet, zieht den Fußweg vor.

Eine merkwürdige Prophezeiung hatte ihn nach Paris geführt. In Amsterdam war er wenige Tage zuvor einem Hellseher begegnet, der beim Anblick Horváths in Trance verfallen war und immer wieder beschworen hatte: «Sie müssen nach Paris. Sie müssen unbedingt nach Paris, und zwar sofort. Es erwartet Sie dort das entscheidende Ereignis Ihres Lebens.» Horváth, der eine Vorliebe für das Okkulte und Unheimliche hatte, war diesem Ruf gefolgt.

Gegen 19:00 Uhr überquert er am Rond-Point, gegenüber dem Théâtre Marigny, die Straße. Der Straßenkehrer Maurice Gozard wird später zu Protokoll geben, dass ihm der hochgewachsene, etwas untersetzte Monsieur in einer Gruppe von sieben weiteren Passanten aufgefallen sei. Als plötzlich ein Unwetter aufzieht, flüchtet Gozard ins Foyer des Théâtre Marigny. Von dort hört er einen Schrei. Eine von einem heftigen Windstoß entwurzelte morsche Ulme stürzt auf eben jenen Monsieur und zerschmettert seinen Hinterkopf. Die anderen Passanten können gerade noch zur Seite springen.... "